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Wie kauft und verkauft man Aktien?

Bevor der eigentliche Kauf und Verkauf von Aktien beginnen kann, muss man zunächst ein Depot bei einer Bank oder einem Broker seiner Wahl eröffnen. Dort können die Wertpapiere dann später gelagert werden. Bei der Depot-Eröffnung ist man an keinerlei Bedingungen gebunden. Es ist wichtig, diese einzig und allein von seinen persönlichen Anlagezielen, über die man sich im Vorwege ausgiebig Gedanken gemacht haben sollte, abhängig zu machen. Am Ende hat man dann die Möglichkeit, sich bei seinem Depot für eine Geschäftsbank,

Aktien in Krisenzeiten

Aktien in Zeiten der Krise – hohes Risiko oder schlauer Schachzug

Aktien in Krisenzeiten

Aktien in Zeiten der Krise – hohes Risiko oder schlauer Schachzug

 

 

 

Direktbank oder einen Discount-Broker zu entscheiden. Dabei ist der Vorteil einer Geschäftsbank, dass man eine umfangreiche Beratung für seine Depot-Eröffnung vor Ort in einer Filiale in Anspruch nehmen kann. Bei einer Direktbank kann man ebenfalls eine Beratung erhalten, allerdings nur telefonisch, da es keine Filialen gibt. Discount-Broker sind hingegen reine Depot-Banken. Man muss im Gegensatz zu Geschäfts- und Direktbanken für die Depot-Eröffnung keine Gebühren zahlen. Einem wird das Depot also kostenlos angeboten, aber eine Beratung erhält man auch nicht. Aus diesem Grund sind Discount-Broker am ehesten für erfahrene Aktienhändler geeignet.

So geht man bei seiner ersten Aktienorder vor

Wie in den meisten anderen Bereichen des Lebens, gilt auch beim Aktienhandel: Aller Anfang ist schwer! Deshalb ist es wichtig, bei seiner ersten Order, der Fachbegriff für das Kaufen und Verkaufen an der Börse, besonders behutsam vorzugehen und sich vorab umfassend über verschiedene Handelsstrategien zu informieren. Bei Geschäfts- und Direktbanken kann man seine Order telefonisch, per Fax sowie per E-Mail vornehmen, wohingegen bei Discounter-Brokern der komplette Handel übers Internet stattfindet. Letztlich spielt es jedoch keine Rolle, auf welche Weise man Aktien handelt, da der Ablauf immer gleich ist und dieselben Grundprinzipien beachtet werden müssen.

So muss Schritt für Schritt angegeben werden, was, wozu, wie viel und zu welchem Preis gehandelt werden soll. Dabei ist zunächst die sogenannte Wertpapiernummer einzutragen, die der Aktie, die man handeln möchte, zukommt. Da ausnahmslos jedes Wertpapier, dass an der Börse gehandelt wird, über eine solche Nummer verfügt, wird man sie unabhängig vom konkret gewählten Handelsprodukt definitiv eintragen können. Darüber hinaus muss man eine Stückzahl oder einen Nominalbetrag sowie einen Handelsplatz festlegen. Schließlich hat man eine Entscheidung zu treffen, wie viele Aktien man kaufen oder verkaufen möchte und wo der Handel ablaufen soll. Wichtig zu wissen ist, dass der Kurs, zu dem eine Aktie gehandelt werden kann, maßgeblich vom Handelsplatz abhängt. In dem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Aktienpreise an der Frankfurter Börse meist billiger sind als an den Regionalbörsen. Außerdem sollte man beachten, dass der aktuelle Kurs einer Aktie nicht angibt, für welche Summe sich diese kaufen oder verkaufen lässt, sondern zu welchem Preis mit ihr zuletzt ein Handel abgeschlossen wurde. Der Kurs ist somit als Orientierung ganz hilfreich, hat darüber hinaus jedoch keinen weiteren nutzen.

Wie Aktien kaufen und verkaufen beim außerbörslichen Direkthandel?

Beim Aktienhandel an der Börse ist man an bestimmte Handelszeiten gebunden. Diese gelten jedoch nicht für den außerbörslichen Direkthandel. Denn wer diese Handelsmöglichkeit nutzt, der kann rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche, also auch samstags und sonntags, mit Aktien handeln. Im Gegensatz zum Handel an der Börse steht man beim außerbörslichen Direkthandel unmittelbar mit einem Handelspartner in Kontakt. Darüber hinaus gibt es jedoch zwischen den beiden Handelsmöglichkeiten keine signifikanten Unterschiede.